Roland Geisselhart Gedächtnistraining, Gedächtnistrainer, Gedächtnis, Konzentrationstraining

 

 


 


 

 



Das Online-Buch

Der stufenweise Aufbau der Schwierigkeitsgrade

Der erste Schritt für das aktive Lernen ist das Verstehen des Aufbaus. Wie schon bei meinem ersten Buch »So merke ich mir Namen und Gesichter« (1988 im Delphin Verlag erschienen) erwähnt, besteht das bildhafte Gedächtnistraining aus langsam aufeinanderfolgenden Stufen. Eine Stufe ermöglicht die Ersteigung der nächsten. Die Reihenfolge der Schwierigkeitsgrade stellt sich wie folgt dar:

1. Am leichtesten merken wir uns bildhafte Eindrücke.

2. Auch Gegenstände und bekannte Worte sind noch leicht einprägbar.

3. Bei Sätzen merken wir die erste Steigerung des Schwierigkeitsgrades.

4. Namen und Gesichter sind eine weitere Steigerung.

5. Sich eine nummerierte Folge von Daten zu merken ist nur mit Hilfe von Gedächtnistechniken möglich. Ohne diese haben wir die Grenze der normalen Merkfähigkeit bereits überschritten – das Pauken, Büffeln und oft mühsame Auswendiglernen beginnt.

6. Nicht so bei der bildhaften Methode. Damit können Sie sich sogar Abstraktes und Zahlen merken.

7. Formeln, Zahlen und alle Vokabeln sind durch bildhaftes Gedächtnistraining ebenfalls leicht und in großer Menge lernbar.

Diese Schwierigkeitsgrade werden wir beim Training der Reihe nach hinaufklettern. Die Übungen sind analog hierzu abgestimmt.

Es ist einleuchtend, dass es den Lernerfolg nur behindern kann, wenn wir – wie es oft aus Unkenntnis geschieht – bei einem zu hohen Schwierigkeitsgrad in ein Lernthema einsteigen. Die Reihenfolge sollte deshalb beim Lernen immer und unbedingt berücksichtigt werden.

Da das Vokabellernen schon zur »Oberstufe« des Lernens gehört, hilft es sehr, sich zuerst die Grundlagen anzueignen und dann langsam weiterzugehen.

Schritt für Schritt.