Der
stufenweise Aufbau der Schwierigkeitsgrade
Der erste Schritt für das aktive Lernen ist das
Verstehen des Aufbaus. Wie schon bei meinem ersten Buch »So merke ich mir
Namen und Gesichter« (1988 im Delphin Verlag erschienen) erwähnt,
besteht das bildhafte Gedächtnistraining aus langsam aufeinanderfolgenden
Stufen. Eine Stufe ermöglicht die Ersteigung der nächsten. Die
Reihenfolge der Schwierigkeitsgrade stellt sich wie folgt dar:
1.
Am leichtesten merken wir uns bildhafte
Eindrücke.
2.
Auch Gegenstände und bekannte Worte
sind noch leicht einprägbar.
3.
Bei Sätzen merken wir die erste
Steigerung des Schwierigkeitsgrades.
4.
Namen und Gesichter sind eine weitere Steigerung.
5. Sich eine nummerierte
Folge von Daten zu merken ist nur mit Hilfe von Gedächtnistechniken möglich.
Ohne diese haben wir die Grenze der normalen Merkfähigkeit bereits überschritten
– das Pauken, Büffeln und oft mühsame Auswendiglernen beginnt.
6. Nicht so bei der bildhaften Methode. Damit können Sie sich sogar Abstraktes
und Zahlen merken.
7.
Formeln, Zahlen und alle Vokabeln sind durch bildhaftes Gedächtnistraining
ebenfalls leicht und in großer Menge lernbar.
Diese Schwierigkeitsgrade werden
wir beim Training der Reihe nach hinaufklettern. Die Übungen sind analog
hierzu abgestimmt.
Es ist einleuchtend, dass es den Lernerfolg nur
behindern kann, wenn wir – wie es oft aus Unkenntnis geschieht – bei
einem zu hohen Schwierigkeitsgrad in ein Lernthema einsteigen. Die
Reihenfolge sollte deshalb beim Lernen immer und unbedingt berücksichtigt
werden.
Da das Vokabellernen schon zur
»Oberstufe« des Lernens gehört, hilft es sehr, sich zuerst die
Grundlagen anzueignen und dann langsam weiterzugehen.
Schritt für Schritt.