Roland Geisselhart Gedächtnistraining, Gedächtnistrainer, Gedächtnis, Konzentrationstraining

 

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Variieren Sie das Vokabellernen  


Wenn Sie schon eine bewährte Lern-methodik haben, so behalten Sie die-se bei, steigern Sie sich und ergänzen Sie Ihre Lerntechnik durch eine weitere. Es gibt Menschen, die gerade dadurch gut lernen, dass sie sich jedes zu lernende Fremdwort sofort innerlich vorstellen oder sogar in Gedanken hin-schreiben. Mit bildhaftem Vorstellungs-vermögen kann diese Technik zur Pro-fessionalität gesteigert werden. Sie be-ginnen einfach damit, sich eine große, schwarze Tafel vorzustellen und mit weißer Kreide Ihre neue Vokabel, die Sie soeben gelesen oder übersetzt haben, anzuschreiben. Solange das Vorstel-lungsvermögen noch nicht so stark ent-wickelt ist, sollten Sie das gedanklich

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angeschriebene Wort noch einmal nachfahren und innerlich nachspre-chen sowie sich der deutschen Be-deutung bewusst sein. Versuchen Sie es einmal mit zehn Vokabeln, Sie wer-den überrascht sein, dass die Lern-dauer überraschend kurz ist und bei einigermaßen gutem Vorstellungsver-mögen die Behaltensdauer doch län-ger und präziser als bei dem alltäglich gelernten Wort. Selbstverständlich können Sie auch innerhalb jeder Met-hode variieren. Stellen Sie sich zur Abwechslung eine weiße Papiertafel vor und malen Sie mit dunkelblauem Stift Ihre Vokabel zweimal darauf. Personen mit weniger gutem Vor-stellungsvermögen können dadurch ihr bildhaftes Sehen und ihr foto-

grafisches Gedächtnis sowie ihre geistige Aktivität und Flexibilität phantastisch verbessern. Dies geht anfangs oft schleppend langsam und mit den ersten Erfolgen dann immer schneller und schneller und schneller – bis Sie auch mit dieser Methode eine gute Lernzeitverkürzung erzielen.

Weniger theoretisch, sondern mehr praktisch veranlagte Seminarteilnehmer lernen Vokabeln oft auch einfach so, dass sie sie drei–, vier– oder gar siebenmal hinschreiben. Diese nicht immer so beliebte Methode (wegen des Mehraufwandes) hat den Vorteil, dass die gelernten Worte so sehr intensiv und dauerhaft im Langzeitgedächtnis verankert bleiben. Vorrangig wichtig ist eigentlich nur, dass Lernen mit Leichtig­keit, Interesse, Motivation und Freude betrieben wird. Gerade das Ausprobieren von verschiedenen Lernwegen kann Schülern das Lernen wieder schmackhaft machen. Auch Erwachsenen macht das »Experimentieren« und das Entdecken von neuen geistigen Fähigkeiten als eine Art Selbstentdeckung viel Spaß. Was es noch zu sagen gäbe wäre, dass Lerntechniken auch eine Zeitlang praktiziert werden müssen, um beim einzelnen zu funktionieren. Praktische Erfahrungen sind besonders wichtig, nicht nur für Ihr Lernen, sondern auch für Ihren persönlichen Fortschritt, Ihr Leben und die Verwirklichung Ihrer Eigenschaften und Fähigkei­ten. Behalten Sie dies in Ihrer Aufmerksamkeit und Sie werden beachtliche Steigerungsmöglichkeiten an sich selbst entdecken.

 

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Noch schneller und leichter lernen mit Bildbeispielen

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Inhaltsverzeichnis:

Vorwort        5
Einleitung      9
Lerntest       11
Testauswertung 15 - Unbedingt anschauen!
Die Zielsetzung  18
Testen Sie Ihr Gedächtnis mit Übungen 20
Der stufenweise Aufbau der 
Schwierigkeitsgrade 25

Testauflösung 27
Verknüpfungsbeispiele 66
Die Verknüpfungsmethode 72
Den Terminkalender im Kopf 77
Gedächtnistraining bei Nachrichtensendungen 85
Überprüfung der Verknüpfungsgeschicklichkeit 87
Die Blitzlicht–Technik oder auch Flash–Technik 89
Variieren Sie das Vokabellernen 94
Vorstufe zum Vokabellernen 96


Vokabelmethode mit
Lernkärtchen 100
Noch mehr Vokabelbeispiele zur Einübung 101
Einstellungsoptimierung zum Vokabellernen 109
Mehr Vorstellungsbilder bei Vokabeln 111
Werden Sie unaufhaltbar 113
Schwierigere Vokabeln 118
Individuelle Spezifizierung 125
Das passive Lernen 126
Tiefenspeicherwirkung 128
Das Lernen mit Tonträgern 131
Lernen beim Einschlafen 134
Die neue Masche 136
Erweitern Sie Ihre Sprachkenntnisse 138
Ausblick 144
Ihre Einstellung und das positive Denken 148
Selbstentfaltung durch Traumsteuerung 150
Geistige Arbeitstechniken 152
Ausklang 154

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