Lernen beim Einschlafen
1. Woche:
Für den ersten Abend 10 Vokabeln (zweimal auf Band gesprochen) vor
dem Einschlafen anhören. An den folgenden zwei bis drei Abenden jeweils
weitere 10 Vokabeln vor dem Einschlafen neu aufsprechen und wieder anhören.
Wer diese Vokabeln beherrscht,
spricht sich für die danach folgenden zwei Abende 15 bis 20
Vokabeln auf eine Kassette auf.
Lernt man die Vokabeln gut in
der kurzen Zeit abends, kann man die Menge der Vokabeln individuell
aufstocken.
Sie können sich auch sofort
nach dem Aufwachen die Vokabeln anhören. Oder Sie kaufen sich einen Timer
(eine Zeitschaltuhr). Sie stellen ihn auf die gewünschte Zeit ein und
lassen sich mit Vokabeln aufwecken. Überprüfen Sie, ob Sie die
Vokabeln gut auswendig können, testen Sie sich jeweils an dem auf den
Abend folgenden Tag, indem Sie jeweils die eine Seite (z. B. Englisch) mit
einem Blatt zuhalten. Und schreiben Sie die Worte entsprechend der
deutschen Bedeutung aufs Blatt.
2. Woche:
Mit Suggestionsformeln und/oder Musik führen Sie die erste Woche fort.
Die Formeln bzw. Musik nehmen Sie, bevor Sie jeweils die Vokabeln
aufsprechen, auf Band auf. Es geht darum , das Unterbewusstsein
einzustimmen.
Benützen Sie zum Beispiel die Formeln:
»Ich lerne gern«, »Das
Experimentieren mit neuen Lernmethoden macht mir Freude«, »Meine
Lernfreude steigert sich zur Begeisterung« etc.
Stellen Sie sich eigene
Formeln zusammen!
3. Woche:
Nehmen Sie Suggestionsformeln oder Einschlafmusik auf Band auf. Lassen Sie
nun 10 Minuten das Band, ohne etwas aufzunehmen, leer durchlaufen
(Ruhepause). Nun sprechen Sie 10, 15, 20, 30 oder gar 40 Vokabeln, je
nachdem wie weit Sie in den zwei Wochen aufgestockt haben. auf Band. Bis
zu 30 Minuten könne Sie in der Einschlafphase lernen. Schüler können
dies oft bis zu einer Stunde praktizieren, ohne an Schlafmangel zu leiden.